Die Forschergruppe OP 2000 wurde 1988 an der chirurgischen Universitätsklinik in Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Forschungsschwerpunkt 05, Abteilung für Radiochemie und Radiopharmakologie (Leiter Dr. W. Maier-Borst) gegründet. Erstes Ziel war die klinische Implementierung von laserinduzierter Fluoreszenz-Diagnose (LIFD) und photodynamischer Therapie (PDT) von bösartigen Tumoren. Zwischen 1988 und 1992 wurde das Konzept OP 2000 als neue biomedizinische Technologie entwickelt. Seit 1993 wird das Konzept OP 2000 an der Robert-Rössle-Klinik am Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin, Universitätsklinikum Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin etabliert und weiterentwickelt. Nach Implementierung von LIFD und PDT wurde das Konzept durch Komponenten der Telemedizin und Telechirurgie, sowie einer molekularbiologischen Benutzeroberfläche erweitert.
In das Konzept OP 2000 sind die Entwicklung chirurgischer Benutzeroberflächen, die Entwicklung molekularbiologischer Benutzeroberflächen und das Design bzw. die Gestaltung von Mensch/Maschineschnittstellen integriert.
Das Konzept OP 2000 beinhaltet den kombinierten Einsatz von Lasertechnologie, elektronischer Datenverarbeitung und dreidimensionaler Bild(fern)-Übertragung in einem neugestalteten Operationssaal. Die damit erreichbare Präzisierung und Optimierung der Tumordiagnostik ist Voraussetzung für eine weitere Verbesserung der Tumortherapie. Virtuelle Realität (VR), Bild- und Datenverarbeitungsmodule sowie eine Kommunikationsausrüstung ermöglichen die Echtzeit-Darstellung aller visuellen Informationen (3D-Telekommunikation, Telepräsenz, Telemanipulation, Multimedia-Programme für Ausbildung und Training, etc.).
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